Unser Bild vom Kind

Wir wollen ganzheitliche Bildung und Erziehung praktizieren, die auch Körper und Seele einbezieht.

Dies ist ein sozialer Prozess, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam beteiligt sein müssen, um jedem Einzelnen die Möglichkeit zu bieten, sich in unserer Gesellschaft zurechtfinden zu können. Denn:

„Ohne Be-ziehung keine Er-ziehung !“

 Unser Bild vom Kind

In unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt. Wir sehen das Kind in seiner Einzigartigkeit, mit all seinen Bedürfnissen und Gefühlen.

Das Kind und auch uns selbst mit allen unserer Stärken und Schwächen zu akzeptieren, ist Grundstock dafür, im Kinderhaus gemeinsam Leben und Lernen stattfinden zu lassen. Kleine Kinder sind nicht passive Teilhaber an Umweltereignissen, sondern besitzen die Fähigkeit, ihre Entwicklung aktiv mitzugestalten und ihre Bedürfnisse zu äußern.

Kinder wollen lernen.

Kinder sind neugierig, wollen ihre Umwelt erkunden und erforschen. Sie haben die Eigenschaft, mit Begeisterung zu lernen. Dies gelingt ihnen mit erstaunlicher Leichtigkeit und Geschwindigkeit. Sie besitzen Lerneifer und einen enormen Wissensdurst, und dementsprechend groß ist auch ihre Fähigkeit zu lernen. Kinder gestalten ihre Lernprozesse aktiv mit und beweisen hierbei ein hohes Maß an Kreativität.

Jedes Kind ist einzigartig.

Es verfügt über eine eigene Persönlichkeit und Individualität. Je nach den Bedingungen im familiären Umfeld entwickelt ein Kind seine persönlichen Stärken und Schwächen, was den Verlauf seiner Entwicklung vielseitig und ganz individuell gestaltet.

Auch ein Kind hat Rechte –

und nicht zu Unrecht sind diese in der UN-Kinderrechtskonvention verankert. Jedem Kind soll die Möglichkeit gegeben sein, seine geistig-körperlichen Fähigkeiten und Begabungen frei entfalten zu können. Auch muss ihm die Gelegenheit gegeben werden, seine Persönlichkeit zu erweitern und zu festigen. Nur so kann Bildung gelingen.